15. Juli 2021: Mieten oder Kaufen: Was ist für mich das Richtige?

15. Juli 2021: Mieten oder Kaufen: Was ist für mich das Richtige?

Wir schreiben das Jahr 2021. Die Mieten sind so hoch wie nie zuvor. Ein Ende des Anstiegs ist nicht in Sicht und politische Instrumente, wie beispielsweise die Mietpreisbremse, zeigen nicht die gewünschte Wirkung. Deutschlandweit haben 37 Prozent der Mieter Angst, sich langfristig die eigene Miete nicht mehr leisten zu können. In den fünf größten Städten Deutschlands liegt dieser Wert sogar bei 47%. Auf Basis dieser Entwicklung ist der Traum vom Eigenheim für viele Menschen so groß wie nie zuvor. Warum noch länger horrende Mieten für fremde Eigentümer zahlen, wenn mir der gleiche Betrag auch ein Eigenheim ermöglichen kann?

Wir haben uns für sie mit der Frage beschäftigt, ob sich Mieten oder Kaufen mehr für Sie lohnt und helfen Ihnen so bei der Entscheidungsfindung. Wer lieber kurzfristig denkt und einen schnelleren, flexiblen Lebensstil bevorzugt, wird wohl schwer mit dem Kauf einer Immobilie glücklich werden. Die Vorteile des Mietens liegen hier klar auf der Hand, die Mietimmobilie ist jederzeit kündbar, man bleibt örtlich flexibel und Schulden fallen auch keine an. Allerdings muss man sich stets mit dem zufrieden geben, was der Wohnungsmarkt derzeit so hergibt und je nach Wohnort kann das Angebot auch sehr unzufrieden für die eigenen Bedürfnisse sein. Wer hohe Ansprüche hat, muss gegebenenfalls länger suchen oder bereit sein höhere Preise zu zahlen. Wer zusätzlich noch mit Haustieren oder Kindern mietet und sucht, kann es auf dem begrenzten Wohnungsmarkt schwer haben. Ebenfalls nachteilig ist die intransparente Kostenübersicht – oder wissen Sie wie genau sich Ihre Miete zusammensetzt? Als Mieter hat man hier wenig Mitspracherecht, es ist schwer nachzuvollziehen wie genau sich beispielsweise die Nebenkosten zusammensetzen und ein Anbieterwechsel um Kosten einzusparen ist ohne den Willen des Vermieters nicht möglich. Wer mietet hat folglich eine hohe Flexibilität, muss dafür aber auf jegliche Gestaltungsfreiheit verzichten.

Eigentümer hingegen besitzen volle Gestaltungsfreiheit bei ihrer Immobilie. Sie können diese nach ihren Wünschen anpassen und verändern. Sie besitzen volle Entscheidungsfreiheit: Sie entscheiden wer einzieht, ob Tiere und Kinder erlaubt sind und können ihre Anbieter flexibel auswählen und jederzeit wechseln, um Kosten zu sparen. Kurzfristig gesehen ist ein Kauf gegenüber der Miete jedoch auch nachteilig, da zunächst Schulden aufgebaut werden müssen. Dazu ist nicht jeder bereit oder in der Lage. Langfristig betrachtet bauen sich Eigentümer allerdings Immobilienbesitz auf und wirtschaften in die eigene Tasche – statt in der eines Vermieters. Mit Tilgung des Kredits steigt also auch gleichzeitig das eigene Vermögen immer weiter an, was gerade in Hinblick auf das Rentenalter einen enormen Vorteil birgt. Zusätzlich müssen sich Eigentümer nie wieder Gedanken über steigende Mietpreise machen und kennen die Sorgen und Ängste von Mietern nicht, sich die Miete später nicht mehr leisten zu können. Eigentümer sichern sich folglich direkt für die Zukunft ab, was ein sorgenfreieres Leben mit sich bringt.

Abschließend bleibt festzustellen, dass die Entscheidung Richtung Mieten oder Kaufen vor allem auch eine Typsache ist. Wer einen kurzfristigen, flexiblen Lebensstil bevorzugt, wird den Vorteil im Mieten finden. Dabei besteht jedoch völlige Abhängigkeit vom Vermieter und die Gefahr einer Mieterhöhung oder Kündigung ist allgegenwärtig. Der Kauf einer Immobilie hingegen bringt viele Vorteile mit sich, die vor allem in der Zukunft noch ihre volle Wirkung entfalten werden. Ein Eigentümer kann dieser sorgenfrei hingegen Blicken, da er sich durch seine Investition für die Zukunft abgesichert hat. Die Kosten sind überschaubar und transparent.

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